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HERZOGTUM LAUENBURG

Berufliche Rehabilitation
Psychische und körperliche Einschränkungen haben häufig Einfluss auf die Erwerbsfähigkeit einer Person. Wenn Ansprüche auf eine Erwerbsminderungsrente erhoben werden, gilt in jedem Fall der Grundsatz: „Reha vor Rente“. Nach Erkrankungen stellt sich vielen Personen die Frage, ob und unter welchen Rahmenbedingungen die bisherige Tätigkeit noch ausführbar ist. Nicht selten droht nach einer psychischen oder körperlichen Erkrankung der Arbeitsplatzverlust und der Wiedereinstieg ins Arbeitsleben ist erschwert. In diesem Fall ist Unterstützung durch die berufliche Rehabilitation ein Angebot für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Im SGB IX sind die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben verankert, welche auch als Leistungen zur beruflichen Rehabilitation bekannt sind. Man versteht darunter eine große Bandbreite an Leistungen, wie beispielsweise Leistungen zur Erhaltung des vorhandenen Arbeitsplatzes, Leistungen zur Erlangung eines neuen Arbeitsplatzes, berufliche Neuorientierung und Umschulung. Häufig werden Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben im Anschluss an eine medizinische Rehabilitation eingeleitet. Dies ist jedoch keine Voraussetzung. Der Rehabilitationsantrag zur Teilhabe am Arbeitsleben wird vom Arbeitnehmer selbst gestellt. Nach Möglichkeit findet die berufliche Rehabilitation in Wohnortnähe statt. Wiedereingliederungsmaßnahmen stellen eine Verfahrensweise in der beruflichen Rehabilitation dar. Unter Berücksichtigung von Interessen, Eignung und Gesundheitsgerechtigkeit werden Arbeitnehmer dort unterstützt wieder in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis einzutreten. Dabei lernen Arbeitnehmer ihre Handlungsfähigkeit zu erweitern und Selbstschutzmöglichkeiten zu entwickeln. Eine andere Möglichkeit sind Feststellungsmaßnahmen, deren Ziel es ist, das Leistungsvermögen einer Person zu klären sowie ihre Belastbarkeit und Stärken festzustellen, um eine Hilfestellung bei der Entscheidung über den weiteren beruflichen Weg zu geben. Trainings in sozialer Kompetenz und Stressbewältigung, aber auch im Bereich EDV unterstützen beim Wiedereinstieg in die Arbeitswelt. Die Brücke SH bietet verschiedene Leistungen der beruflichen Rehabilitation für Menschen mit psychischen und körperlichen Beeinträchtigungen an. Nehmen Sie bei Fragen gerne Kontakt zu uns auf.

Kontakt: Brücke Schleswig-Holstein gGmbH, Grabauer Straße 27a in 21493 Schwarzenbek, E-Mail: herzogtum-lauenburg@bruecke-sh.de, Telefon: (0 41 51) 89 89-0

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